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  • Anna

Statt Frühstück gibt's einen Mord zu verdauen!

Aktualisiert: 31. Okt 2019

Gastbeitrag von unserer geschätzten Sophia Dessl aka S. Wolf

Kriminell köstlich ging es bei den Pop Up Gschichtln am 11. und 12. Oktober 2019 zu – diesmal haben sich die Mädels etwas ganz Besonderes ausgedacht: Ausnahmsweise auf spätere Stunden verlegt, gab es für die Gäste an zwei Abenden neben schmackhafter Verpflegung auch einen tragischen Mordfall zu verdauen.

In schaurig-schummriger Atmosphäre der 1950er Jahre schlüpften die Gäste bei dem Special Event „Pop Up Krimi Dinner“ in Rollen berühmter Darstellerinnern, Show(wo)men und Künstler, um unter ihnen den oder die MörderIn der Drehbuchautorin Greta Girardi zu identifizieren. Wurde bei indischen Tikkis mit Minzchutney und Erdnusscrumble als Amuse-Bouche die Schuld noch auf das Hausgespenst geschoben, lichteten sich bald erste Hinweise und Anschuldigungen, die bei der Vorspeise – einem Hauch von „Mord im Orientexpress“ durch Tabouleh mit gegrilltem Blumenkohl, Sesampaste und Hummus – diskutiert wurden...

Doch auch in einer Kleinstadt wie Bad Radkersburg mangelt es nicht an Verdächtigen: War es Barbara Valentin, deren Ehemann ein Verhältnis mit dem Opfer hatte, der Maskenbildner Maestro Pablo, dessen Drehbuch plagiiert wurde, oder doch die verschuldete Romy Neider, die sich einen Karrierepush erhoffte? Landesinspektorin Wolf entgeht kaum etwas, und doch war sie glücklich über die Unterstützung der anwesenden Gäste: diese fanden nach und nach Indizien wie Abschiedsbriefe, geheime Aufzeichnungen und alte Zeitungsartikel, dank derer auch mögliche Motive von Hausherrin Hemmig, ihres vaterlosen Butlers Huber oder auch des Träumers Werner, den seine dunkle Vergangenheit prägt, zu Tage traten. An einer vollen Tafel mit indischem Butter Chicken mit Kardamomreis und Beilagen wie Kartoffel-Kichererbsen-Salat, Schwarzen Linsen, Kokosspinat und Tomatenchutney, mangelt es den langjährigen Freundinnen und Kollegen genauso wenig an gegenseitigen Anschuldigungen, die sie sich in hitzigen Diskussionen an den Kopf warfen – nicht zuletzt, um den Verdacht von sich zu weisen.

Eine angenehme Note verliehen dem Abend neben all dem Misstrauen übrigens die Weine vom Weingut Locknbauer in Tieschen, von Winzer Lukas Jahn persönlich qualitätsgeprüft und vorgekostet. Mit seinem ausgewählten Repertoire an Sämling, Weißburgunder Klassik und Traminer Reserve bot Lukas den Gästen die ideale Weinbegleitung zum Menü. Am kleinen, aber feinen Weingut Locknbauer bewirtschaftet der Quereinsteiger Weingärten am Klöchberg - alte Rebanlagen, höchste Qualität, herrliche Trauben und viel Sonne zeichnen die altsteirischen und regionstypischen Weine, und auch die kreativen und eigenwilligen Kreationen aus.


Einer forensischen Analyse durch das scharfsinnige Team der Sonderkommission entzog sich ansonsten einzig und allein das verboten süße Dessert, eine dekorative Pavlova mit Kokosmascarpone, Karamellkrokant und Maracuja. Die schmackhafte, ausgeklügelte Kombination der Zutaten spiegelte die gewiefte Kombination der zahlreichen Indizien durch Oberkommissarin Wolf wider, die nach dieser letzten Stärkung den Verdächtigen schließlich die Lösung des Falls servierte...

Den Schock müssen alle Übrigen erst mal verdauen, und so können sie – manche mögen meinen, ironischerweise – den Abend an der Cocktailbar bei authentischen Mischungen aus der Zeit, umgesetzt durch Barkeeper Martin, gemütlich ausklingen lassen. In Anlehnung an die Rezepte der 50er-Jahre entwarf der gebürtige Südsteirer eine Cocktailkarte der besonderen Art für das Event: Mit Tom Collins, Pina Colada 1955, Mai Tai, Mint Julep, Baby Holly und Shirley Temple, die alle unter höchster Sorgfalt mit selbstgemachten Sirupen und besten Zutaten zubereitet wurden, versüßte Martin den Gästen den Abend(ausklang). Wer es klassisch mochte, für den durfte es auch ein Gin Tonic sein - aber wenn schon, dann ein ganz besonderer: ein STIN Tonic!. 28 Botanicals, Wacholderbeeren, orientalische Gewürze, südsteirische Äpfel und oststeirischer Holunder prägen den unverwechselbaren Geschmack des STIN – Styrian Dry Gin. Hergestellt und liebevoll destilliert in der Südoststeiermark, wurde der STIN 2018 mit dem internationalen „World Spirits Award“ ausgezeichnet.

Übrigens: Da Martins ganz große Leidenschaft das Barkeeping ist und er am liebsten den lieben langen Tag damit verbringen würde, darf man ihn jetzt auch ganz exklusiv für die eigene Feier buchen -> mehr dazu findet ihr unter Roccos Pop Up Bar.

Viele Aussagen unter Eid bestätigen: Liebe Anna und Luise, liebe Pop Up Mädels, ihr habt durch eine außergewöhnliche, überzeugende Atmosphäre und ein köstliches, ausgefallenes Menü allen einen unterhaltsamen und genussvollen Abend beschert. Sophia

Anm. Anna: Liebe Sophia, liebe Oberkommissarin, wir können gar nicht in Worte fassen, wie froh wir waren/sind, dich bei diesem Event in unserem Boot gehabt zu haben! Du warst fantastisch, und zwar von Kopf bis Fuß, vom adretten Hut bis zu den schicken Pumps, DANKE! Wir wünschen dir alles alles Gute für deine Zukunft, und hoffen, auch bei weiteren Events mit erzählerischen Specials auf deine Unterstützung zählen zu können :-) Merci!

#crewloveistruelove

Bussis und bis zur nächsten Gschicht, Anna P.S.: Fotos, wie immer, von den fabelhaften Fotografen Babsi und Martin. Danke für alles, we love you! P.P.S.: Muchas gracias auch an meine liebe Familie, Mama, Papa und Opa, ohne euch hätte ich an diesem Wochenende nicht einmal 20 Minuten schlafen können! Und im Namen von Luise auch ein dickes Bussi & danke an dich, Pauli, für die tragende Rolle ;-) und für deine seelische Unterstützung!

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